Dich selbst erkennen

Tarot Legearten

Dich selbst erkennen

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Spiegel für deine Schatten, deine Tiefe und deine nächste Schwelle.


Im Detail

Der blinde Fleck

4 Karten

«Was sehen andere an mir, das ich selbst kaum bemerke?»

  1. 1Was alle an dir sehen – du und die anderen.
  2. 2Dein blinder Fleck: was andere an dir wahrnehmen.
  3. 3Was nur du kennst und für dich behältst.
  4. 4Was in der Tiefe wirkt – für alle noch verborgen.

Beginne mit Platz 1, dann 2 und 3. Vergleiche die beiden: Platz 3 zeigt dein Bild von dir, Platz 2 das Bild der anderen. Am meisten schenkt dir Platz 4 – was dort ans Licht kommt, kannst du bewusst gestalten. Lass die Karten ruhig ein paar Tage liegen und schau sie immer wieder an.

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Das Geheimnis der Hohepriesterin

9 Karten

«Wie geht es weiter – und welcher tiefere Sinn liegt darin?»

  1. 1·2Das Thema als zwei Impulse, die sich stärken oder reiben.
  2. 3Der Einfluss, der gerade am stärksten ist.
  3. 4Eine Kraft, die wächst.
  4. 5Eine Kraft, die sich zurückzieht.
  5. 6Was im Dunkeln wirkt.
  6. 7Was im Licht liegt und bewusst ist.
  7. 8Wohin die Reise geht.
  8. 9Das Buch: zuerst verdeckt, ganz am Schluss aufgedeckt.

Die Legung folgt dem Bild der Hohepriesterin: das Kreuz auf ihrer Brust, die drei Mondphasen ihrer Krone, die dunkle und die helle Säule, die Mondsichel zu ihren Füssen. Lies die Monde in der Reihenfolge 5, 3, 4 – vom Vergehenden zum Wachsenden. Zum Schluss Karte 9: Eine grosse Arkana enthüllt das Warum und Wozu hinter deiner Frage. Eine kleine Arkana bleibt verdeckt – das Geheimnis darf noch warten.

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Die Tür

11 Karten

«Was erwartet mich hinter der nächsten Tür?»

  1. 1Der Name der Tür: darum geht es.
  2. 2Ein erster Blick durchs Schlüsselloch.
  3. 3Das Schloss: was die Tür bisher zuhielt.
  4. 4Der Griff: was du zum Öffnen brauchst.
  5. 5Was dich zu dieser Tür geführt hat.
  6. 6Deine Hoffnungen und Sorgen.
  7. 7Deine Haltung zur Tür.
  8. 8Was wirklich dahinter liegt.
  9. 9Wo du die Tür findest.
  10. 10Was beim Öffnen geschieht.
  11. 11Der Schlüssel, der ins Schloss passt.

Eine sehr bildhafte Legung für alle, die gern mit Bildern arbeiten. Lies zuerst 1, 2, 10 und vor allem 8: Lohnt sich diese Tür? Vergleiche dann 6 mit 8 und 7 mit 10 – Erwartung und Wirklichkeit. Zum Schluss: Was brauchst du (4, 5, 9), und welcher Schlüssel (11) öffnet das Schloss (3)?

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Die sieben Todsünden

7 Karten

«Wo verliere ich meine Mitte – und wie finde ich sie wieder?»

  1. 1Stolz.
  2. 2Trägheit.
  3. 3Neid.
  4. 4Gier.
  5. 5Wut.
  6. 6Masslosigkeit.
  7. 7Geiz.

Die sieben alten Todsünden als Spiegel: Übertreibungen, die viel Lebenskraft binden. Die Karten liegen an den Spitzen eines siebenzackigen Sterns. Lies jede auf drei Ebenen: Wie gehst du mit diesem Thema um? Wo zeigt es sich? Welchen Preis zahlst du dafür? Beginne mit den hellen Karten – den Bereichen, die du schon gut lebst – und wende dich dann den schwierigen zu.

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Inannas Abstieg in die Unterwelt

15 Karten

«Was liegt unerlöst in mir, und wie finde ich Zugang dazu?»

  1. IDeine helle Seite, wie du dich kennst.
  2. 2Wie der Abstieg von aussen aussieht.
  3. 3–9Sieben Tore: was du auf dem Weg nach unten ablegen darfst – Gewohnheiten, Erwartungen, Vorstellungen.
  4. XDein Schatten – das verborgene Gold.
  5. 11Wer oder was dir von oben hilft.
  6. XII·XIIIZwei Kräfte, die dich wieder beleben.
  7. XIVDer neue, ganze Mensch.
  8. 15Worauf du für eine Weile verzichtest.

Nach dem ältesten überlieferten Mythos einer Auferstehung, der sumerischen Reise der Himmelskönigin in die Unterwelt. Die Plätze mit römischen Zahlen belegst du mit grossen Arkana, die anderen mit kleinen. Lass zuerst I, X und XIV auf dich wirken – Licht, Schatten und ihre Versöhnung. Dann folgt der Abstieg (2 bis 9) und der Aufstieg (11 bis XIII). Eine Legung für eine längere innere Arbeit.

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Am Legetisch ziehst du deine Karten selbst und bekommst eine Deutung zu deiner Frage – mit einem nächsten Schritt, den du heute gehen kannst.