Lenormand Legearten

Frag Cai

Legungen verstehen

Lenormand Legearten

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Bei Lenormand gibt es keine feste Zahl von Legearten. Hier findest du die bekanntesten sechs – von der einzelnen Karte bis zum grossen Kartenbild mit allen 36 Karten. Jede Legung liest sich in Paaren und Nachbarschaften.


Im Detail

Eine Karte

1 Karte

«Was begleitet mich heute? Was zeigt sich zu meinem Thema?»

Wofür: Ein Tagesimpuls am Morgen oder ein kurzer Blick auf ein einzelnes Thema.

  1. 1Dein Impuls: das Bild, das dich heute oder zu deinem Thema begleitet.

Lies die Karte zuerst ganz wörtlich: Lenormand-Bilder stammen aus dem Alltag und zeigen sich oft genau so – ein Brief, ein Weg, ein Haus. Danach fragst du dich, was das Bild im übertragenen Sinn bedeuten kann. Am Abend schaust du zurück: Wo ist es dir begegnet?

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Drei Karten

3 Karten

«Wie entwickelt sich meine Sache?»

Wofür: Eine kurze Frage, eine Entwicklung – oder Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

  1. 1Woher es kommt – oder: was hinter dir liegt.
  2. 2Der Kern – wo du jetzt stehst.
  3. 3Wohin es sich bewegt – der nächste Abschnitt.

Lies die Reihe als zwei Paare: 1 mit 2, dann 2 mit 3. Die erste Karte eines Paares nennt das Thema, die zweite gibt ihm die Färbung. Zum Schluss erzählst du alle drei als einen Satz – die mittlere Karte hält ihn zusammen.

Mit Conradius persönlich legen Bald auch am Legetisch
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Fünf Karten

5 Karten

«Was liegt in meiner Frage – und wohin kann sie führen?»

Wofür: Eine Frage genauer beleuchten: ihre Wurzeln, ihren Kern und ihren Weg.

  1. 3Das Herz der Frage.
  2. 1·2Was hineinwirkt – die Vorgeschichte und das, was gerade mitschwingt.
  3. 4·5Wohin es führt – der nächste Schritt und die weitere Richtung.

Beginne in der Mitte bei Karte 3 und lies dann ihre direkten Nachbarn 2 und 4 als Paare mit ihr. Die äusseren Karten 1 und 5 sprechen leiser, sie geben den weiteren Rahmen. Vergleiche 1 und 5: Wie hat sich das Bild vom Anfang bis zum Ende verwandelt?

Mit Conradius persönlich legen Bald auch am Legetisch
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Sieben Karten

7 Karten

«Welche Zusammenhänge wirken in meiner Lage, und wie entwickelt sie sich?»

Wofür: Zusammenhänge und eine längere Entwicklung betrachten.

  1. 1–3Was die Lage geformt hat.
  2. 4Der Wendepunkt in der Mitte – darum geht es jetzt.
  3. 5–7Wie sie sich weiterentwickeln kann.

Lies zuerst die Mitte, Karte 4, dann die Reihe von links nach rechts in Paaren. Danach schaust du auf die Spiegelpaare: 1 und 7, 2 und 6, 3 und 5. Sie zeigen, was sich vom Früheren ins Kommende verwandelt und wo ein Thema wiederkehrt.

Mit Conradius persönlich legen Bald auch am Legetisch
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Das kleine Kartenbild

9 Karten · auch «Die Kugel (am Legetisch)»

«Was wirkt alles auf mein Thema ein?»

Wofür: Ein Thema mit mehreren Einflüssen – von innen und von aussen.

  1. 5Der Kern in der Mitte: dein Thema.
  2. 1·2·3Die obere Reihe: was dir bewusst ist, was du denkst und anstrebst.
  3. 7·8·9Die untere Reihe: was dich trägt oder unbemerkt mitwirkt.
  4. 4·6Links, was gerade geht – rechts, was gerade kommt.

Am Legetisch heisst diese Legung «die Kugel»: Die acht Ringkarten wirken auf den Kern. Lies jede Ringkarte als Paar mit der Mitte. Dann folgen die Linien, die durch den Kern laufen – die waagrechte (4-5-6), die senkrechte (2-5-8) und die beiden Diagonalen (1-5-9, 3-5-7). Zum Schluss die vier Ecken: Sie fassen die Legung zusammen.

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4 × 8 + 4
4 × 9

Das grosse Kartenbild

36 Karten · auch «Die grosse Tafel»

«Wie sieht mein Leben im Moment als Ganzes aus?»

Wofür: Verschiedene Lebensbereiche und ihre Zusammenhänge – eine Landkarte deines Lebens im Moment.

  1. 4×8+4Vier Reihen zu acht Karten und vier Karten darunter – die vier letzten gelten oft als Ausblick.
  2. 4×9Oder vier Reihen zu neun Karten.
  3. 1–36Jeder Platz ist ein Haus: Platz 1 ist das Haus des Reiters, Platz 24 das Haus des Herzens, Platz 36 das Haus des Kreuzes.
  4. 28·29Deine Personenkarte, Herr oder Dame: der Mittelpunkt, von dem aus du liest.

Such zuerst deine Personenkarte. Was nah bei ihr liegt, ist dir gerade nah; was weit weg liegt, wirkt leiser. Schau, wohin sie blickt – dorthin richtet sich deine Aufmerksamkeit. Dann liest du die Häuser: Jede Karte färbt das Thema des Hauses, in dem sie liegt. Die Diagonalen durch deine Personenkarte zeigen Linien, die durch dein Leben laufen. Die grosse Tafel braucht Zeit – du kannst immer wieder zu ihr zurückkehren und neue Zusammenhänge entdecken.

Mit Conradius persönlich legen Bald auch am Legetisch
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Am Legetisch ziehst du deine Lenormand-Karten selbst und bekommst eine Deutung zu deiner Frage – mit einem nächsten Schritt, den du heute gehen kannst.